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Podcasting 2: Aktiv ist besser oder keine Angst vor Technik

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2013-05-18 09.54.04Selber Podcasten ist nicht ganz so einfach wie Podcasts hören, zugegeben. Dafür gibt es mittlerweile zahlreiche Tools, die Anfänger*innen helfen.

Als oberstes Prinzip gilt: keine Angst vor Technik und hier zitiere ich Frau Pfeiffer mit der ich zusammen auf dem lesbischen Frühlingsfest einen Podcast-Workshop angeboten habe:
Technik ist nicht ausschlaggebend. Will heißen, es gibt noch viel Zeit an einem Podcast-Projekt zu feilen, Bock haben und eine spannende Idee verfolgen ist schon mal eine Super-Sache. Die stabile Technik-Idee kann wachsen, Basics sind erstmal ausreichend. Wenn ihr jetzt schon ganz tüftelig drauf seid und schon in eurem Keller ein Studio hämmert, empfehle ich Euch den Lautsprecher zum Thema Podcasting, einer der Podcasts von Tim Pritlove. (Na gut, ich empfehle diesen Podcast generell, aber er ist besonders hilfreich, wenn man schon keine Angst mehr vor Technik hat).

Einen Ausschnitt wichtiger Werkzeuge findet ihr in dieser Prezi:

Folie 1:

Hier geht um das richtige Aufnahmegerät. Wir, das sind die Simulanten, benutzen ein H2 Zoom. Wir nehmen den Podcast zusammen auf und mümmeln dann die SD-Karte über ein Lesegerät in den Rechner. Mühsam, aber okay. Anderen Alternative, es gibt Leute
die sprechen über ihr internes Mikrofon Podcasts ein, das funzt auch. Zumindest, wenn man den Podcast selber zu Hause auf der Coach hört und nicht im Stadtverkehr rumrast. Fazit: Ihr braucht kein Zoom, ihr braucht Auphonic.

Folie 2:

So Apps und so: Es gibt ne Menge.

        Es gibt ja Menschen, die laden ihren Podcast auf Soundcloud. Kann man machen. Tummelt sich aber v.a. Musik, müsst also am besten die Leute, die Euch hören sollen und wollen, mitnehmen. Oder abholen, wie es so schön heißt. Nur wovon, vom Bus? Naja, habe ich wahrscheinlich v.a. wegem dem schönen Logo in die Folie rin.
      iRig ist das zugehörige App, zu den zugehörigen Aufsteck’-Mikros fürs iPhone. Das App selber kostet in seiner Komplett-Funktionalität (Volumen optimieren/Schneiden/Wav Export): 6,99 Euro. Ziemlich gesalzen! Usability gleich null, zumindest finde ich nicht den Pause Knopf, um das Recording abzubrechen.
          Bleib das Auphonic App. Das sind die Jungs aus Österreich, die ganz spielerisch die Audio-Post-Produktion revolutioniert haben und damit das “Radio-Machen”. Zumindest, wenn man so laienhafte Kenntnisse hat wie ich. Das App kost nix. Schon mal schön. Wenn man sich registriert hat, kann man die Audio, die mensch auf seinem Smartphone aufgenommen (läuft auf Android und iOS) uploaden und die Post-Produktions-Party beginnt. Postproduktion bedeutet: Sie übernehmen für Dich die Normalisierung Deines Audio-Takes, korrigieren unterschiedliche Aufnahme-Pegel der Sprecherinnen (der Musik/der Atmo), das nennt sich: Adaptive Leveler, außerdem eliminieren sie Geräusche, die sich auf die Tonspur geschlichen haben, die das menschliche Gehör nicht wahrnimmt und das menschliche Auge ignoriert hat (wie den Hinweis nicht neben dem Kühlschrank, Rechner, Handy etc. aufzunehmen. Hier findet ihr ein paar Soundbeispiele mit einem schönen

vorher//nachher Effekt.

Muss ich mehr schreiben? Für Leute, die mit dem Podcasten anfangen ist Auphonic unerlässlich, weil es Anfänger*innenfehler ausmerzt.

Die nächsten Folien verweisen kurz auf das Thema Audioschnitt, das die geübte Podcasterin vielleicht nicht mal mehr braucht, das Audiotuning (das im wesentlichen das gleiche ist wie oben beschrieben, nur das ihr die Post-Produktion nicht über euer Smartphone laufen lassen müsst) und dann gibt es natürlich das Projekt Podlove.

Podlove ist eine gigantische Hilfestellung: Online stellen der Files wird einfacher, dank des Publishers, zweiter Teil von Podlove ist der Web-player, der sieht sexy aus, weil mensch das Podcast_logo anzeigen kann, eine kurze Synopse zur Folge, sowie hübsche Kapitelmarken, die per Mausklick angesteuert werden können. Ich verweise hierzu auf die Tutorials des Initiators Herr Pritlove und natürlich auf die Webseite. Das Projekt wird ständig weiterentwickelt, es lohnt sich also auf dem Laufenden zu bleiben und es zu unterstützen.

Das war jetzt mal ein Minimal-Rundum-Schlag zum Thema “Keine Angst vor Technik”. Mein letzter und wichtigster Tipp zum Thema Technik und Angst: Sie geht weg, wenn man sich damit beschäftigt. Das Internet ist dafür ein gigantisch hilfreicher Ort. Wenn ihr noch Anmerkungen habt, freue ich mich über Kommentare.

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